MIL

COLORES

COLOMBIA....

hat viele tausend Farben, viele tausend Musiken, zwei Meeresküsten, kalte und warme Regionen, eine vielfältige Natur, wie sonst nirgends auf der Welt. Viele verschiedene wunderbare Menschen leben dort. Doch es gibt auch viel Gewalt, Kriminalität und Armut, viele häßliche und viele wunderschöne Seiten - wie überall auf dieser Erde. Voller Spannung und Freude habe ich meine Reise begonnen.

tiene mil colores, mil sonidos, mil diferentes tipos de musica, dos costas, regiones frias y calientes, una naturaleza tan diversa como en ningun otro pais en el mundo. Muchos maravillosos seres humanos que viven alla. Por otra parte hay mucha violencia, criminalidad y pobresa. Hay cosas feas y bonitas en colombia como en todos los paises del mundo. Mi viaje empezo con mucho  suspenso y alegria.

CALI....

tropisch, heiß (>30°), Palmen, Pflanzen aller Arten, die Leute so freundlich.

Ich erinnere mich an den Nationalfeiertag, den wir im Schwimmbad verbrachten. Radio Olimpica lud zu einem Tanzwettbewerb mit Salsa, Merengue, Reggaeton etc. ein. Auf der Bühne drei Vortänzer, unten vor der Bühne ca. 100 Frauen in Bikinis, die ihr letztes gaben, um zu gewinnen. Unzählige Büdchen boten die herrlichsten Leckereien wie Opladen mit Marmelade und Käse oder geraspelte Mango mit saurem Sirup. Zwischendurch überflogen vier putzig kleine Militärflugzeuge in Formation die badende Menge.

Abends schauten wir dann im Fernsehen die angesagte Telenovela, welche die Lebensgeschichte von Joe Arroyo erzählt, dem berühmtesten Salsa-Sänger Kolumbiens. Leider ist dieser legendäre Sänger in jenen Tagen verstorben.

Ein besonderes Ereignis war das Konzert von ,Quantic & His Combo Barbaro‘ in der Mikasa CafeBar. Die wissen, wie man Musik macht! 

BOGOTA....

war dann ganz anders als Cali: erstmal kälter, schmutziger, lauter (wegen der vielen alten Omnibusse), Regen, die Leute etwas ernster, eben graue Großstadt. Aber musikalisch war was los. Im Hause der Familie wurde spontan aufgespielt. Opa am Bass, Neffe an der Caja (Trommel), sein Freund am Akkordeon, meine Liebste mit der Guacharaca und ich tanzte mit der Schwiegermutter... Vallenato, Cumbia, Puya.... vom Feinsten. Davon gibt es eine Aufnahme, die weiter unten zu hören ist. Tage später gab es eine Feier, bei der noch mehr dazu kamen, unter anderem eine Sängerin, und dann wurde zwei Stunden gespielt. Alle sangen und tanzten mit. Für den Cumbia-Liebhaber aus Deutschland wurde auch ,Bomba Estereo‘ aufgelegt. Naja, in Bogota ist man nicht so für Cumbia. Vallenato ist wesentlich beliebter. Im Plattenladen wurde ich enttäuscht: „Nein, Cumbia haben wir nicht.“ 

Im Hause der Familie hörte ich oft den schwer melancholischen Liedern zu, die mein Schwiegervater auf seiner Triple spielte (das ist eine Art Gitarre mit mehr Saiten). Der Enkel übernahm die Gitarre und ich durfte auch mal die Guacharaca schwingen. Mein Schwiegervater spielte mir auf seinem alten eiernden Kassettenrecorder ein Lied vor, welches wohl seiner Enkelin (6 Jahre) gut gefalle. Dies Lied handelt von einer Tochter, die das Elternhaus verläßt. Am Ende stellte sich raus, daß er es nur für seine Tochter vorspielte, die er am liebsten nicht wieder weglassen wollte.

Außerdem bekam ich in dem selben Hause die akustischen Proben einer sehr bekannten Punk-Band aus Bogota mit, deren Konzert ich später noch besuchte. Und ich muß sagen, diese Band ist mit das Beste, was ich unter Punk jemals gehört habe. Auch hierzu gibt es weiter unten eine Aufnahme.

Meine letztes musikalisches Erlebnis war dann die Fahrt zum Flughafen. Es regnete in Strömen, die Fenster der angemieteten Busetta waren voll von dicken Tropfen.  Und während wir eine Stunde im Stau vor uns hin holperten, hörte der Fahrer seine musica llanera.

NOCH MEHR MUSIK....



Los Amigos Del Vallenato:

DEMENCIA LIBERTARIA: